7. März 2014

Frank Denecke neuer Leiter in Bremen

Die Selbsthilfegruppe(SHG) der Kehlkopfoperierten in Bremen hat einen neuen Leiter. Einstimmig wurde Frank Denecke als Nachfolger von Johann Steffens gewählt. Steffens hatte die Leitungsfunktion mehr als fünf Jahre inne.

Verabschiedung mit Blumen: Werner Kubitza, Hans-Joachim Lau,
Johann Steffens und Frank Denecke (Von links)
Der Vorsitzende des Bundesverbandes der Kehlkopfoperierten, Werner Kubitza würdigte die Arbeit von Steffens. Insbesondere lobte er dessen Tätigkeit für den Erhalt der Selbsthilfegruppe und als deren herrausragende Errungenschaft, die Gewährleistung einer wirksamen Patientenbetreuung in den HNO-Kliniken der Hansestadt. "Die Hauptaufgabe der SHG ist und bleibt die Patientenbetreuung", so Kubitza bei der Verabschiedung von Johann Steffens und der Amtseinführung von Frank Denecke.

Jährlich erkranken über 4.000 Menschen an Kehlkopfkrebs. Ein erheblicher Teil der Betroffenen, muss wegen der Erkrankung, der Kehlkopf in Gänze entfernt werden. Dennoch kann,aufgrund des medizinischen Fortschritts, für immer mehr Betroffene der Kehlkopf erhalten werden. Betrachtet man die Kopf-Hals-Region, steigert sich die Zahl der Neuerkrankungen auf 18.000. Damit ist diese bösartige Erkrankung die 5.häufigste Krebserkrankung in Deutschland.

Denecke kündigte Initiativen an, um insbesondere jüngere Betroffene anzusprechen. So wird beispielsweise auf Facebook eine Plattform eingerichtet, um die notwendigen Kontakte auch über das Internet zu ermöglichen. Für den Landesverband Niedersachsen/Bremen sicherte der Stellvertretende Vorsitzende Hans-Joachim Lau die notwendige Unterstützung zu.

3. März 2014

Kehlkopfoperierte treffen sich in Braunschweig

Zum 2. Mal in der 35jährigen Geschichte des Landesverbandes der Kehlkopfoperierten Niedersachsen/Bremen findet deren Ordentliche Vertreterversammlung in Braunschweig, am 15. März 2014 um 10.30Uhr Saal des Restaurant Löwenkrone(Stadthalle), statt.
„Dies ist auch Ausdruck dafür, dass die Selbsthilfegruppe Braunschweig unter Leitung von Hans- Dieter Müller, eine sehr gute Arbeit bei der Patientenbetreuung vollbringt“, so der Landesvorsitzende Werner Kubitza aus Salzgitter.

Im Rahmen der Vertreterversammlung werden die Delegierten vom Chefarzt der Braunschweiger HNO-Klinik Prof. Dr. med. Andreas Gerstner, über die " Möglichkeiten und Grenzen der Früherkennung von Kehlkopfkrebs " informiert.
Darüber hinaus erfolgt eine Berichterstattung des Vorstandes über seine geleistete Arbeit. Kassenwart Helmut Schüring aus Emsbüren gibt den Finanzbericht. Ferner wird ein Ausblick auf die bevorstehenden Aufgaben vorgenommen.

Weiterer Höhepunkt der Vertreterversammlung ist die Neuwahl des Vorstandes für die nächsten 3 Jahre. Nach 13 Jahren wird der Landesvorsitzende Werner Kubitza nicht wieder für diese Funktion kandidieren. Vom Landesvorstand wurde einstimmig
Hans- Joachim Lau, aus Bispingen, für die Neubesetzung dieser Aufgabe, vorgeschlagen.
Der Landesverband Niedersachsen/ Bremen besteht aus über 500 Mitgliedern, die in 24 Selbsthilfegruppen organisiert sind. Die überwiegende Anzahl muss, aufgrund der Diagnose Kehlkopfkrebs, ohne Kehlkopf leben.

Herausragendes Merkmal der Selbsthilfeorganisation ist die Patientenbetreuung. In 19 HNO-Kliniken in Niedersachsen und Bremen werden Patienten vor und nach der Operation von Gleichbetroffenen betreut. Darüber hinaus werden die Erkrankten auch in der medizinischen, stimmlichen und beruflichen Rehabilitation unterstützt.