21. März 2014

Vertreterversammlung wählt Hans – Joachim Lau

Zum 2.Mal in der 35Jährigen Geschichte des Landesverbandes Niedersachsen/ Bremen, fand am 15.März 2014 die ordentliche Vertreterversammlung in Braunschweig statt. 47 Delegierte aus Niedersachsen und Bremen nahmen die Berichterstattung des Vorstandes entgegen und wählten einen neuen Landesvorstand.

Prof. Dr. med. Andreas Gerstner bei seinen Vortrag
Prof. Dr. med. Andreas Gerstner bei seinen Vortrag
Vorab referierte der Chefarzt der Braunschweiger HNO-Klinik, Prof. Dr. med. Andreas Gerstner, über die Möglichkeiten und Grenzen der Früherkennung von Kehlkopfkrebs.

Unter dem Motto „ Früher erkennen, besser Heilen“, gab Prof. Gerstner einen Ausblick über laufende Studien zur gezielteren Früherkennung von Krebszellen aus einem gemeinsames Forschungsprojekt mit der Deutschen Krebshilfe.

Hierbei machte er unter anderen die Grenzen des Schauens mit dem menschlichen Auge deutlich und stellte im Vergleich die Möglichkeiten mit einer besseren Qualifizierung durch das Screening dar. Als weitere neue Wege in der Diagnostik sind das NBI, das ist eine Variante der Endoskopie bei der blaues und grünes Licht eingesetzt wird, um die Oberflächendarstellung der Mundschleimhaut zu verbessern, die konfokale Endomikroskopie, die optische Kohärenztomographie, die Erdfernerkundung durch hyperspektrale Bilder oder der Signaturtransfer von Hyperparakeratose(verstärkte, gestörte Verhornung).
Erhofft werden durch diese neuen Methoden - und Praxisbeispiele belegen dies bereits, deutliche Verbesserungen in der Diagnostik und der daraus resultierenden Therapie

Erfolgreiche Tätigkeit


Werner Kubitza berichtete über die Arbeit des Vorstandes und verwies auf weiterhin steigende Mitgliederzahlen. In einer Rückschau auf seine bisherige erfolgreiche 13jährige Tätigkeit als Landesvorsitzender verwies er auf die gelungene Fusion mit den Vereinen aus Bremen und die Erweiterung der Selbsthilfegruppen in Niedersachsen. Die flächendeckende Patientenbetreuung in den HNO-Kliniken und insbesondere das jährlich stattfindende Seminar für Neuoperierte in Bad Münder sind herausragende Beispiele für eine effektive Selbsthilfearbeit.
Helmut Schüring gab den Kassenbericht und konnte auf „eine gelungen Punktlandung hinsichtlich des Haushaltsplans“ verweisen und erhielt dafür von den Delegierten viel Lob für seine exzellente Arbeit als Kassenwart.

Neuwahl des Vorstandes


Ein weiterer Höhepunkt der Vertreterversammlung war die Neuwahl des Vorstandes für die nächsten 3 Jahre. Nach 13 Jahren hat der Landesvorsitzende, Werner Kubitza, nicht wieder für diese Funktion kandidiert. Der neu gewählte Vorsitzende ist Hans-Joachim Lau aus Bispingen, war bisher Stellvertretener Vorsitzender. Somit konnte ein kontinuierlicher Übergang gefunden werden, zumal mit den Stellvertretern Rainer Richter(Bremen) und Ingeborg Kleier(Vechta) ebenfalls Aktive des bisherigen Vorstands gewählt wurden. Die Funktion der Kassenwarte haben weiterhin Helmut Schüring und Richard Kleier inne. Als Schriftführer wurde Jörg-Dieter Soboll wieder gewählt mit Jutta Schulze-Ganteför(Hannover). Als Beisitzer wurden Frank Denecke, Rolf Eger, Uwe Göldner,
Hermann Knöpke und Hans-Dieter Müller bestätigt.
Der „alte“ und neue Vorsitzende. Werner Kubitza(links) mit Hans Joachim Lau.

Voller Dynamik. Der neue gewählte Landesvorstand mit den Revisoren.

7. März 2014

Frank Denecke neuer Leiter in Bremen

Die Selbsthilfegruppe(SHG) der Kehlkopfoperierten in Bremen hat einen neuen Leiter. Einstimmig wurde Frank Denecke als Nachfolger von Johann Steffens gewählt. Steffens hatte die Leitungsfunktion mehr als fünf Jahre inne.

Verabschiedung mit Blumen: Werner Kubitza, Hans-Joachim Lau,
Johann Steffens und Frank Denecke (Von links)
Der Vorsitzende des Bundesverbandes der Kehlkopfoperierten, Werner Kubitza würdigte die Arbeit von Steffens. Insbesondere lobte er dessen Tätigkeit für den Erhalt der Selbsthilfegruppe und als deren herrausragende Errungenschaft, die Gewährleistung einer wirksamen Patientenbetreuung in den HNO-Kliniken der Hansestadt. "Die Hauptaufgabe der SHG ist und bleibt die Patientenbetreuung", so Kubitza bei der Verabschiedung von Johann Steffens und der Amtseinführung von Frank Denecke.

Jährlich erkranken über 4.000 Menschen an Kehlkopfkrebs. Ein erheblicher Teil der Betroffenen, muss wegen der Erkrankung, der Kehlkopf in Gänze entfernt werden. Dennoch kann,aufgrund des medizinischen Fortschritts, für immer mehr Betroffene der Kehlkopf erhalten werden. Betrachtet man die Kopf-Hals-Region, steigert sich die Zahl der Neuerkrankungen auf 18.000. Damit ist diese bösartige Erkrankung die 5.häufigste Krebserkrankung in Deutschland.

Denecke kündigte Initiativen an, um insbesondere jüngere Betroffene anzusprechen. So wird beispielsweise auf Facebook eine Plattform eingerichtet, um die notwendigen Kontakte auch über das Internet zu ermöglichen. Für den Landesverband Niedersachsen/Bremen sicherte der Stellvertretende Vorsitzende Hans-Joachim Lau die notwendige Unterstützung zu.

3. März 2014

Kehlkopfoperierte treffen sich in Braunschweig

Zum 2. Mal in der 35jährigen Geschichte des Landesverbandes der Kehlkopfoperierten Niedersachsen/Bremen findet deren Ordentliche Vertreterversammlung in Braunschweig, am 15. März 2014 um 10.30Uhr Saal des Restaurant Löwenkrone(Stadthalle), statt.
„Dies ist auch Ausdruck dafür, dass die Selbsthilfegruppe Braunschweig unter Leitung von Hans- Dieter Müller, eine sehr gute Arbeit bei der Patientenbetreuung vollbringt“, so der Landesvorsitzende Werner Kubitza aus Salzgitter.

Im Rahmen der Vertreterversammlung werden die Delegierten vom Chefarzt der Braunschweiger HNO-Klinik Prof. Dr. med. Andreas Gerstner, über die " Möglichkeiten und Grenzen der Früherkennung von Kehlkopfkrebs " informiert.
Darüber hinaus erfolgt eine Berichterstattung des Vorstandes über seine geleistete Arbeit. Kassenwart Helmut Schüring aus Emsbüren gibt den Finanzbericht. Ferner wird ein Ausblick auf die bevorstehenden Aufgaben vorgenommen.

Weiterer Höhepunkt der Vertreterversammlung ist die Neuwahl des Vorstandes für die nächsten 3 Jahre. Nach 13 Jahren wird der Landesvorsitzende Werner Kubitza nicht wieder für diese Funktion kandidieren. Vom Landesvorstand wurde einstimmig
Hans- Joachim Lau, aus Bispingen, für die Neubesetzung dieser Aufgabe, vorgeschlagen.
Der Landesverband Niedersachsen/ Bremen besteht aus über 500 Mitgliedern, die in 24 Selbsthilfegruppen organisiert sind. Die überwiegende Anzahl muss, aufgrund der Diagnose Kehlkopfkrebs, ohne Kehlkopf leben.

Herausragendes Merkmal der Selbsthilfeorganisation ist die Patientenbetreuung. In 19 HNO-Kliniken in Niedersachsen und Bremen werden Patienten vor und nach der Operation von Gleichbetroffenen betreut. Darüber hinaus werden die Erkrankten auch in der medizinischen, stimmlichen und beruflichen Rehabilitation unterstützt.

5. Februar 2014

Nachruf Christian Michael Johannes

Der Landesverband der Kehlkopfoperierten Niedersachsen/Bremen trauert um seinen langjährigen Stellvertretenden Vorsitzenden

 

Christian Michael Johannes

* 18. Juli 1929 in Breslau
24. Januar 2014 in Hannover

 

 

Christian M. Johannes hat zwei Jahrzehnte die Arbeit des Landesverbandes und der Selbsthilfegruppe Hannover entscheidend mitgeprägt.

Darüber hinaus war er auch als Patientenbetreuer in den HNO-Kliniken Hannovers tätig.

 

Er vertrat den Landesverband in den Gremien des PARITÄTISCHEN Niedersachsen. Im Bundesverband der Kehlkopfoperierten war er über mehrere Jahre als Revisor tätig.

Christian M. Johannes war ein exellenter Organisator mit einem enormen Einfühlungsvermögen.


Wir haben ihm unendlich viel zu verdanken!

Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Familie.


Für den Landesverband Niedersachsen/Bremen
Werner Kubitza
Vorsitzender

30. Januar 2014

7000,00 Euro Marion und Bernd Wegener Stiftung unterstützen weiterhin die Selbsthilfe Förderpreis für Selbsthilfegruppen 2014 – Machen Sie mit!

Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist wieder soweit, auch in diesem Jahr wird der Förderpreis für Selbsthilfegruppen von der Marion und Bernd  Wegener Stiftung vergeben. Kooperationspartner dieses Projektes ist wiederum die Deutsche Gesellschaft  für Innere Medizin (DGIM) und die Stadt Wiesbaden.

Prämiert werden Selbsthilfegruppen, die sich durch hohes Engagement, außergewöhnliche Aktivitäten und kreative Ideen auf dem Gebiet der Öffentlichkeitsarbeit  hervorheben. Berücksichtigt werden dabei auch die Internet- und Social Media-Aktivitäten:

  • Teilnehmen können wie in jedem Jahr alle Selbsthilfegruppen aus dem Bereich ‚Gesundheit‘ – auf diesem Wege soll die Öffentlichkeit über die Arbeit und große Bedeutung der Selbsthilfegruppen informiert werden. Einsendeschluss ist der 10. April 2014.
  • Die Preisverleihung im Rahmen des Patiententages findet statt am 26.04.2014  im Rathaus Wiesbaden.
  • Um möglichst vielen Organisationen und Gruppen eine Teilnahme zu ermöglichen, bitten wir Sie um Weiterleitung der Informationen oder einen Hinweis auf Ihrer Internetseite zu platzieren.
  • Weitere Informationen entnehmen Sie bitte beiliegendem Flyer oder unter www.selbsthilfe.de. Hier finden Sie auch die Bewerbungsunterlagen.
  • Ihre Daten werden vertraulich behandelt und zu keiner Zeit an Dritte weitergegeben.

Bitte nutzen Sie die Chance, Ihre Gruppenarbeit darzustellen und möglicherweise für Ihre gute Arbeit auch ausgezeichnet zu werden. Bewerben Sie sich und zeigen Sie, dass die Selbsthilfegruppen nicht nur sehr engagiert, sondern auch besonders kreativ sind!

Der Förderpreis hat in den letzten Jahren einen festen Platz gefunden und die Zahl der Bewerbungen mit jedem Jahr zugenommen.

Hier finden Sie den Flyer Förderpreis 2014 als Download.

Download des Bewerbungsbogen finden Sie hier


 

6. Januar 2014

SHG Salzgitter unter neuer Leitung

Der letzte Gruppentreff der Selbsthilfegruppe der Kehlkopfoperierten Salzgitter war auch Mitgliederversammlung und Jahresabschlussfeier 2013.
Die Mitgliederversammlung war mit 11 von 16 ordentlichen Mitgliedern und 5 Gästen
(Extern Fa. Atos, Fa. Fahl und Logopädie Klinik Braunschweig) besetzt.
Die SHG gedachte der verstorbenen Gertrud Schlote.
Der Bericht der Gruppe wurde von Hartmut Fürch vorgetragen. Er bedankte sich bei Horst Sieg für 25 Jahre treue Mitgliedschaft und überreichte ihm die Urkunde des Bundesverbandes und die silberne Ehrennadel.
Der Präsident des Bundesverbandes und Gründungsmitglied der SHG Salzgitter, Werner Kubitza war bei der Mitgliederversammlung anwesend und berichtete über die Arbeit des Bundesverbandes und des Landesverbandes Niedersachsen/Bremen.

Wahlen des Leiters/der Leiterin der Selbsthilfegruppe und eines Delegierten

Seit November 2007 wurde die SHG Salzgitter von Hartmut Fürch betreut und geleitet. Nach nunmehr sechs Jahren war ein Wechsel vorgesehen. Frau Rosemarie Bade wurde als neue Leiterin der Selbsthilfegruppe vorgeschlagen, gefragt ob sie die Wahl annehmen würde und anschließend einstimmig zur neuen Leiterin der Selbsthilfegruppe gewählt. Alle Mitglieder haben auch weiterhin Unterstützung zugesagt. Die Übergabe der Gruppenkasse erfolgt nach Absprache mit Rosemarie Bade.
Die SHG hat lange Zeit keinen Delegierten stellen können. Dies konnte bei der Versammlung 2013 nachgeholt werden. Vorgeschlagen war unser neues Mitglied Harald Schlechter. Harald Schlechter hat zugestimmt und wurde anschließend zum Delegierten der SHG Salzgitter gewählt.
Viel Erfolg wünschen wir den neu gewählten Funktionsinhabern.

Weitere Themen

Ein weiteres Thema der Mitgliederversammlung waren die Patiententage vom 24. April bis 27. April in Bad Ems. Das wird noch im Vorfeld ein Thema sein. Zunächst wurden nur Informationen über die Unterkunftsmöglichkeiten und die Anfahrtsmöglichkeiten ausgetauscht. Die Teilnahme wird wie bisher vom Landesverband und vom Bundesverband unterstützt und bezuschusst. Letzter Punkt waren die neuen Gruppentrefftermine im Jahr 2014.
8. Januar, 5. März, 7. Mai, 2. Juli, 3. September und 5. November.
Jeweils um 15 Uhr in den Räumen des Paritätischen Salzgitter, Marienbruchstr. 61-63, 38226 Salzgitter (Lebenstedt).
Einzelne Termine können situationsbedingt ausfallen oder verschoben werden. Dies wird aber rechtzeitig bekannt gegeben.
Die Mitgliederversammlung wurde mit einem gemeinsamen Essen beendet.