23. Dezember 2013

Zum Jahresausklang 2013

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde!

Die grauen Novembertage und die weihnachtlichen Auslagen in vielen Geschäften sind unverkennbare Vorzeichen, dass sich das Jahr zu Ende neigt.
Wir hoffen, dass Sie viele gute Tage erlebt haben und mit Ihrer Gesundheit insgesamt zufrieden sein können.
Trotz mancher Ungewissheiten – wie der friedensgefährden Lage im Nahen Osten,  sowie unsicheren Situation in der Euro-Zone und der damit möglichen Auswirkungen auf Arbeits-und Lebensbedingungen in Deutschland, hoffen und wünschen wir, dass das kommende Jahr für unser Land –  und damit für uns alle – ein gutes wird!

In unseren Selbsthilfegruppen haben sich unsere Mitglieder und ihre Angehörigen auch in diesem Jahr wieder regelmäßig getroffen. Es gab dabei neben dem Gedanken- und Erfahrungsaustausch, die so wichtige Aufmunterung und gegenseitige Hilfe, Beratung in manch schwieriger Situation, und auch immer wieder ein fröhliches Beisammensein. Sie haben dabei hoffentlich viel Freude gehabt – auch beim letzten Treffen in dieser Vorweihnachtszeit.

Wir begrüßen sehr herzlich unsere neuen Mitglieder und freuen uns, dass sie den Weg zu uns gefunden haben. Gemeinsam ist alles leichter zu ertragen. Miteinander gewinnen wir auch besser das Vertrauen in die eigenen Kräfte zurück. Wir sind dankbar, dass wir trotz mancher Einschränkung Freude am Leben haben. Und wir hoffen, dass wir nicht nur einander sondern vor allem den "neuen" Patienten stets Rat, Ermutigung und Hilfe geben können.

Dabei ist besonders die Patientenbetreuung in den Kliniken wichtig. In 16 HNO-Kliniken und 2 Rehabilitationskliniken sind im Jahre 2012 wieder über 100  Patienten vor und nach ihrer Operation besucht und beraten worden, viele auch zu Hause. Wir haben den Betreuerinnen und Betreuern für ihren viel Zeit und vor allem auch seelische Kraft fordernden Ein¬satz sehr zu danken. Der schönste Dank ist es für uns, wenn ein Patient wieder neuen Lebensmut gewonnen hat. Auch die Beratung von Angehörigen, Partnerinnen und Partnern ist nach wie vor sehr wichtig. Für diese großen Aufgaben brauchen wir immer wieder Helferinnen und Helfer und freuen uns über jeden, der hierbei zur Mitarbeit bereit ist.
Wir freuen uns besonders, dass diese Arbeit auch außerhalb unserer Gruppen anerkannt und gewürdigt wird.
Dies wurde anlässlich der diesjährigen Vertreterversammlung unseres Landesverbandes vom Referenten PD Dr. med. E. Oestreicher aus Meppen deutlich hervorgehoben.

In unseren inzwischen 24 Selbsthilfegruppen in Niedersachsen und Bremen hat es viele informative aber dabei auch gesellige Treffen gegeben. So haben manche Gruppen außer ihren regelmäßigen Treffen auch Ausflüge unternommen.
Auch bei den Patiententagen in Bad Ems (25.-27. April 2013) gab es eine sehr gute Beteiligung aus Niedersachsen/Bremen. Zudem konnten unsere Teilnehmer wieder den Wanderpokal erringen. Und Horst aus Salzgitter ging als Einzelsieger hervor. Die Patiententage 2014 finden vom 24. – 26. April statt.

Die Bundestagung fand am 23. Mai 2013 in Bad Neuenahr statt, unter der Leitung unseres Präsidenten Werner Kubitza. Diesen Bericht konnten Sie im SPRACHROHR Nr. 149 vom August 2013 lesen.
                                                                    
Die diesjährige Vertreterversammlung unseres Landesverbandes fand am 25. Mai 2011 in Meppen statt. Die Vertreterversammlung führte eine Nachwahl des Vorstandes durch und der bereits eingeleitete Verjüngungsprozess konnte fortgesetzt werden. Mit Rainer Richter wurde ein weiterer Stellv. Vorsitzender gewählt. Auch  Werner Jünemann aus Hannover ist neu im Amt. Er wurde als Kassenprüfer gewählt.
Der Vorstand berief mit Rosemarie Bade erstmals eine Beauftragte für die Belange der Angehörigen.

Mit Jutta Schulze - Ganteför hat die Selbsthilfegruppe(SHG) Hannover eine neue, sehr engagierte Leiterin. Auch in Vechta wurde mit Richard/Ingeborg Kleier ein Leitungsduo kreiert. In Nienburg konnten wir erstmals eine SHG gründen. Leiter wurde Helmut Meyer aus Balge. Ebenfalls neu in der Leitungsfunktion sind Horst Franke in Göttingen und Elfriede Frost in Hameln. Wir wünschen allen viel Erfolg und danken schon einmal vorab für ihre Bereitschaft diese wichtige Aufgabe zu übernehmen.

Die Selbsthilfegruppen Ostfriesland, Uelzen, Braunschweig und Vechta,  konnten in diesem Jahr einen „runden Geburtstag“ feiern.

Das 19. Fortbildungsseminar unseres Landesverbandes fand vom 23. – 25. Sept. 2013 in Auefeld bei Hann.Münden mit 53 Teilnehmern statt. Einen Bericht hierzu finden sie in der letzten, diesjährigen Ausgabe des SPRACHROHR`s.

Die Fortbildung unserer PatientenbetreuerInnen und Funktionsträger werden wir auch 2014 fortsetzen. Die qualifizierte Betreuung der Betroffenen ist uns eine Herzensangelegenheit und auch ein Markenzeichen unserer Selbsthilfearbeit.

Auch unser 10. Patientenseminar für „Neu-Operierte“ fand großen Anklang bei den 55 Teilnehmern. Es fand vom 17. – 19. Juli 2013 in Bad Münder statt, mit der bewährten, großen Unterstützung der Rehabilitationsklinik Bad Münder.
Zuvor wurde wie schon im Vorjahr ein Frauenseminar durchgeführt. Das dies möglich wurde, verdanken wir der Initiative unserer Frauenbeauftragten Ingeborg Kleier.
Außerdem haben einige unserer Mitstreiter an Seminaren des Bundesverbandes teilgenommen und dabei neue Kenntnisse gewonnen, Erfahrungen austauschen und Kontakte pflegen können.

Leider brachte auch dieses Jahr manche sorgenbereitende Erkrankung auch unter unseren  "Aktiven" mit sich und für einige von uns schmerzliche Trauer. Wir haben von lieben Gefährtinnen und Gefährten, Freunden, Helfern für immer Abschied nehmen müssen. Wir vermissen sie sehr und gedenken ihrer in Dankbarkeit. Stellvertretend sei hier genannt: Hubert Wehming, Leiter der SHG Helmstedt, Alfred Schenk, Leiter der SHG Göttingen und Patientenbetreuer in Bad Sooden-Allendorf.

Was mag das neue Jahr bringen?
Gewiss ist, dass unsere ehrenamtliche Arbeit weiter geht: Unsere Gruppentreffen, die so wichtige Patientenbetreuung und alle Arbeit zur Hilfe und zum Wohle der Kehlkopfoperierten.
Wir wünschen Ihnen und uns stets die dafür nötige Kraft und seelische Stärke.

Ihnen und Ihren Angehörigen
wünschen wir sehr herzlich frohe Festtage, eine zufriedenstellende Gesundheit
und ein gutes neues Jahr 2014 in Frieden !




Werner Kubitza                               Hans-Joachim Lau                              Rainer Richter